Das Jahr der Kirche stellt eine Weg dar und leitet die Gläubigen an, mit der Kirche diesen Weg zu gehen. Dieser Weg aber ist der Christusweg; vielmehr, das Jahr der Kirche leitet uns dazu an, Christus selber anzuschauen als d e n Weg, und mit Ihm zu gehen auf Seinem Weg. Der Christusweg aber ist der Weg des Leidens und Sterbens, der zur Wandlung, zur Neugeburt, zum Leben führt. Mit Christus gehen oder Ihm nachfolgen heißt mit Ihm sterben, um mit Ihm aufzuerstehen. Dies ist das einmütige Zeugnis des Neuen Testaments, dies ist das Selbstverständnis der christlichen Kirche durch alle Jahrhunderte, daß in ihr die Glieder des Leibes Christi ihrem himmlischen Haupt und Herrn "gleichförmig" werden, Anteil gewinnen an seinem Leidensweg und mit Ihm geopfert werden, um mit Ihm hindurchgeführt zu werden in das Land des Lebens und aufzuerstehen in einem Leben des neuen Gehorsams und der Liebe. In der heiligen Taufe wird der Mensch ein für allemal auf diesen Weg gestellt und einbezogen in seine geheimnisvolle Ordnung, daß der alte Mensch in uns sterben muß, damit ein neuer Mensch auferstehe: "Der Herr führe dich durchs Kreuz zur Auferstehung!" Und die Feier des heiligen Mahles gibt uns in dem gebrochenen Brot, das wir empfangen, Anteil an dem Leibe Christi, in dem gesegneten Kelch Anteil an dem Blute Christi, das ist an Seinem leibhaften Opfer, und macht uns dadurch zu Gliedern und Bürgern des priesterlichen Volkes Gottes, welches das Mysterium von Opfer und Wandlung an sich selber erfährt, um es nach Gottes Ratschluß weiterzugeben an die Welt. Aller echte christliche Kultus erfüllt seinen Sinn darin, daß er den gläubigen Mitfeiernden Anteil gewährt an dem Geheimnis des Todes und der Auferstehung Christi.
Darum hat das Jahr der Kirche seine Höhe und Mitte in der heiligen Woche, in der die Kirche das Gedächtnis des Leidens und Sterbens und der Auferstehung des Herrn begeht. Keine andere Woche des Kirchenjahres wird mit solcher Feierlichkeit, Hingabe und Andacht begangen, keiner gebührt der Ehrenname d e r heiligen Woche als diesen Tagen, in denen die Kirche ihren Herrn begleitet auf dem Wege zum Kreuz und zum Grab und sich freut Seines Sieges über den Tod. Dies ist die "heilige Woche", die Woche, auf die das ganze Kirchenjahr hinführt, um von ihr wieder Sinn und Frucht zu empfangen. Hier drängen sich die hohen Feiern der christlichen Kirche zusammen; hier singt sie ihre ernstesten Klage- und Bußgesänge, hier am freudigsten den Lobpreis ihres Herrn und das Triumphlied seines Sieges. Wer den Pulsschlag des christlichen Glaubens verspüren und das Geheimnis der heiligen Kirche erfahren will, muß mit ihr diese Tage begehen.

Diese Tage begehen heißt freilich etwas völlig anderes als berichten und sich berichten lassen, was in jenen Tagen in Jerusalem geschehen ist. Wir können es uns wohl vorstellen, wie tief es einen Menschen erschüttern und ergreifen müßte, wenn zum erstenmal die Kunde von jenem heiligen Geschehnis zu ihm dringt. Aber es würde ihn doch eben deswegen so tief bewegen, weil er von ferne ahnt, daß diese Geschichte mit seinem eigenen Leben und dem Leben aller Welt geheimnisvoll verflochten ist als ein Mysterium, in dem der Grund unseres eigenen Heiles, unserer Wandlung und unserer Erlösung gelegt ist. Wäre es nur die Kunde von einem historischen Ereignis, so würden diese Tage, in denen die Kirche sein Gedächtnis erneuert, ihre Kraft, ihren eindrücklichen Ernst, ihre Bedeutung für das gegenwärtige Leben verlieren, indem sie nur die Erinnerung wachriefen an das, was wir längst schon wissen. Diese Tage begehen heißt aber vielmehr den Weg, auf dem Gott den Herrn Christus durch das Todesleiden hindurch zur Herrlichkeit geführt hat, anschauen als den eigentlichen Inhalt unseres Glaubens, als den Grund unserer Hoffnung; als den Weg, auf den Gott der Herr durch das Wirken Seines heiligen Geistes die an Christus gläubige Menschheit führen will; und es heißt zugleich die Kirche kennen und lieben als den Ort, als die von Gott gestiftete Stätte, da Menschen Anteil gewinnen an der Frucht des Opfers und des Sieges Christi. Wir begehen die heilige Woche in der Gewißheit, daß der Weg, auf dem wir Christus begleiten, der Weg unseres eigenen Heils ist; wir begehen diese Tage mit der flehentlichen Bitte, daß wir gewürdigt werden, selbst Anteil zu gewinnen an diesem Geheimnis. Wir begehren mit Christus zu sterben, um mit Ihm aufgenommen zu werden in das Land des Lebens.
Die Kirche hat seit den ersten Jahrhunderten in einer langen Entwicklung reiche und tiefsinnige Formen der gottesdienstlichen Feiern für diese Tage herausgebildet. Wer sich jemals in den unerhörten Reichtum des Gottesdienstes versenkt hat, mit dem die Ostkirche insodernheit den "großen und heiligen Sabbath" und die "große und heilige Nacht" begeht, in dem Überschwang der 177 Meditationen, die im Wechsel mit Psalmversen die Grablegung des Herrn, Seinen sieghaften Einbruch in das Reich des Todes und das Wunder seiner Auferstehung besingen, der ist überwältigt davon, welche Innigkeit des Gefühls und mehr noch welche kindliche Gläubigkeit und welche jede Todesangst und alles Weltleid überstrahlende Freude in diesen Liturgien beschlossen liegt. Auch die römische Kirche hat die Gottesdienste dieser Tage mit einer überreichen Fülle sehr verschiedener Feiern, Zeremonien und Gesänge ausgestattet, und es ist wohl zu verstehen, daß auch evangelische Christen immer wieder darnach verlangten, sich einmal, sei es in unmittelbarer Teilnahme, sei es wenigstens in dem Studium dieser Ordnungen, einen Eindruck von dem Reichtum dieser liturgischen Tradition zu verschaffen. Freilich hat die Fülle der Lesungen und Gesänge, der Riten und Zeremonien etwas Verwirrendes, und eine viele Jahrhunderte währende Entwicklung hat dort eine nicht immer und überall sinnvolle Anhäufung sehr verschiedenartiger und verschiedenwertiger Formeln und Gebräuche zusammengetragen. Insonderheit ist die Ordnung der römisch-katholischen Kirche dadurch verwirrt, daß dort die nächtliche Feier verloren gegangen und die lange und überreiche Feier der Auferstehung auf den Morgen des Karsamstag verlegt ist, eine Entwicklung, die auch von den Liturgikern der katholischen Kirche als eine Abirrung von der rechten Ordnung beklagt wird [Anm: und die inzwischen korrigiert ist]. Um so mehr hat freilich die liturgische Erneuerungsbewegung diese auf drei Tage, Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag, zusammengedrängte Feier, "das heilige Triduum", als den eigentlichen Höhepunkt und die beherrschende Mitte des ganzen kirchlichen Kultus wieder erkannt, und sie bemüht sich Jahr um Jahr, eine möglichst große Zahl der Gläubigen in das gottesdienstliche Geschehen dieser Tage einzuführen und sie zu ihrem sinnvollen Begehen anzuleiten. Die Einführung in diesess Triduum wird nach katholischem Verständnis mit Recht als das Herzstück aller liturgischen Erziehung gepflegt, weil in dieser dreitägigen Feier mehr als zu irgendeiner anderen Zeit das innerste Geheimnis alles christlichen Gottesdienstes, das Mysterium des Todes und der Auferstehung Christi selbst Gestalt gewinnen will.

Die protestantische Kirche hat je länger desto mehr die diesen Tagen zugehörigen gottesdienstlichen Formen verloren und in Vergessenheit geraten lassen. Wer etwa aus irgend welchen Sammelwerken oder aus den Quellen selbst einen Eindruck davon empfangen hat, welchen Reichtum des liturgischen und kirchenmusikalischen Lebens gerade für diese Tage das 16. und zum Teil noch das 17. Jahrhundert besessen und gepflegt hat, der ist zugleich beglückt über diese Fülle und erschüttert darüber, welche Schätze nicht die Reformation, wohl aber der spätere Protestantismus hat vergessen und verfallen lassen. Diese Verarmung und Entartung hat freilich eine tiefere Ursache. Das tiefe Wissen darum, daß es sich in allem christlichen Kultus um Vergegenwärtigung, um Anteilnahme und um wirkliches Empfangen handelt, ist durch die einseitige Ausprägung des lehrhaften Elementes und durch das pädagogische Verständnis des Gottesdienstes verdunkelt worden. Nur in der lutherischen Sakramentslehre ist an einem einzelnen Punkt, und darum, aufs Ganze gesehen, weder verständlich noch wirksam, die Einsicht in dieses Mysterium eines christlichen Kultus bewahrt worden. (Anm. 2) Ein ebenso unbiblisches wie unreformatorisches Mißverständnis von Luthers theologia crucis hat das Gedächtnis der Passion von dem Gedächtnis der Auferstehung isoliert, hat den Karfreitag statt des Osterfestes zum höchsten Festtag des Kirchenjahres werden lassen und hat dies Gedächtnis der Passion selbst nicht mehr als die echte Anteilnahme an dem Christusweg, sondern vielmehr als dogmatische Ausdeutung eines heilsgeschichtlichen Ereignisses oder als eine gefühlvolle Versenkung in die Leiden Christi verstanden und geübt. Damit aber ist der tiefste Sinn der heiligen Woche verkannt, und der eigentliche Antrieb, diese Tage bis hin zur Feier des Ostermorgens in einer zusammenhängenden Reihe gottesdienstlicher Feiern zu begehen, unwirksam geworden. Mag es in der heutigen protestantischen Sitte, das heißt aber jener Verkürzung und Verarmung, an die das protestantische Kirchenvolk sich gewöhnt hat, widersprechen, so widerspricht es doch keineswegs dem evangelischen Glauben und ebensowenig der liturgischen Tradition des 16. Jahrhunderts, wenn wir dazu aufrufen, daß diese Tage in einer ihrem inneren Sinn entsprechenden Form gottesdienstlich begangen werden. Wir möchten solcher erneuerten Sitte, nach der unzählige Menschen auch innerhalb der evangelischen Kirche verlangen, eine entscheidende, ja unentbehrliche Hilfe leisten, wenn wir ein Heft vorbereiten, das einen bis in alle Einzelheiten ausgeführten Vorschlag für das gottesdienstliche Begehen der heiligen Woche enthalten soll.

Die Feier der heiligen Woche beginnt mit dem Vorabend von Palmsonntag. Es ist gedacht, daß der Palmsonntag bewußt als der Beginn der heiligen Woche begangen wird; in dem Maß, als die Kirche die Feier dieser Woche wieder als ein in sich geschlossenes Ganzes gewinnt und übt, wird es sich als notwendig herausstellen - was ohnehin aus äußeren Gründen schon im Gange ist - den Palmsonntag von Konfirmationsfeiern freizuhalten, statt gerade an diesem Tag, an der Schwelle der heiligen Woche, den diesem Sonntag entsprechenden Gottesdienst durch eine gar nicht hierher gehörige Feier zu verdrängen. Es ist ferner gedacht, daß schon an den ersten Tagen dieser Woche das tägliche Gebet der Kirche am Morgen und am Abend, die Mette und die Vesper gehalten wird, und es mag sich damit, wo es sein kann, zu geeigneter Stunde eine Einführung in das Begehen der heiligen Woche selbst verbinden. Wir denken dabei weniger an eine liturgische Übung, die die Feiern der folgenden Tage liturgisch vorbereitet; soweit solche Vorbereitung und Übung notwendig ist, sollte sie vielmehr mit einem kleineren Kreis, einem liturgischen Chor geschehen, und es wäre eine große, dankbare und im höchsten Maß kirchlich erzieherische Aufgabe der Kirchenchöre, diesen Dienst zu übernehmen. Die Vorbereitung der Gemeinde in den drei ersten Tagen der heiligen Woche sollte vielmehr einer ganz innerlichen Hinführung zu dem Geheimnis Christi dienen, das sich in dem gottesdienstlichen Geschehen dieser Tage liturgisch entfaltet. Ohne eine solche innere Vorbereitung bleibt liturgische Übung ein äußerliches, ja bedenkliches Werk; wenn aber die Gemeinde innerlich bereitet in die Feier dieser Tage eintritt, so wird sie, auch wenn ein Teil der liturgischen Gestaltung nur durch einen kleinen Chor geschehen kann, niemals das peinliche Gefühl haben, nur unbeteiligter Zuschauer einer unverstandenen liturgischen Darbietung zu sein.
Im übrigen sind es im Wesentlichen nur die gottesdienstlichen Lesungen, die diese Tage vom Montag bis zum Mittwoch einschließlich in die Gesamtgestalt der Woche einfügen.
Am Vorabend des Palmsonntags lassen wir uns bereiten auf die "große und heilige Woche". Wir kommen aus der Welt und nahen uns dem Allerheiligsten. Darum lassen wir uns heiligen durch das hohepriesterliche Gebet unseres Herrn, der Sein Werk auf Erden vollendet und schon Teil hat an der Klarheit der zukünftigen Welt. Er, der Mittler, fügt uns, die getrennten Glieder der Christenheit, in dieser Stunde zur Einheit zusammen, zur Einheit unter einem Haupte, zur Einheit des Auftrags in der Welt, zur Einheit der Hoffnung.

Am Palmsonntag begehen wir den Einzug des Königs (Evangelium). Wir sind das Volk, das Ihn begleitet. Wir wissen, zu welchem Kampf dieser König sich anschickt und daß wir gerufen sind, an Seiner Seite zu bleiben. Darum bekommt unser "Hosianna" wieder den Klang der flehentlichen Bitte: "Hilf doch!" Aber weil wir das Ziel kennen, dem er entgegen zieht, darum ist unser Hosianna auch freudiger Heilgruß des Volkes an seinen König, der auszieht "sieghaft und daß er siegte, ein König aller Könige und ein Herr aller Herren" (Offb. 6, 2. 19, 16). Aber zuvor erinnert uns die Epistel daran, daß dieser König nur durch Gehorsam zur Herrschaft gelangt. Er begehrt nicht, Seinen Willen an die Stelle Gottes zu setzen, sondern seines Vaters Wille geht Ihm über alles. Davon redet das geheimnisvolle Wort von der "Entäußerung", der "Kenosis" Christi: "er machte Sich selber leer, da er die Gestalt eines Knechtes annahm." Diese Leidenswoche wird uns Seine Knechtsgestalt sehen lassen bis zur tiefsten Erniedrigung, aber auch Seine Vollendung im Gehorsam und Seine Erhöhung. Darum gebühren Ihm die Psalmen als dem Sieger und wir schließen an das Evangelium die Bitte: "Er, dem Sein Volk Hosianna gesungen, bereite uns durch Seinen Geist zum österlichen Halleluja!"
Am Abend wird die erste Passion gelesen (ober gesungen). Wir kehren damit zum Brauch der Kirche zurück, welche in dieser Woche seit alters die Passion unseres Herrn nach allen vier Evangelisten liest, weil sie auch nicht ein Wort von dem teuren Vermächtnis über das Leiden und Sterben ihres Herrn missen möchte. (Wir kürzen die Passionen nur um den Bericht von der Salbung, welcher dem Montag vorbehalten bleibt.) Wir lesen am Palmsonntag die Passion nach dem Evangelium Matthäus. Wie er uns in seinem ganzen Evangelium Jesus als den wahren König Israels darstellt, so zeigt er uns Ihn auch in Seinem Leiden als den Erfüller der Verheißungen, der das tut, was "geschrieben steht durch die Propheten": das ist der zuvor verkündigte Gotteswille.
Am Montag Morgen redet zu uns die Prophetie von dem Gottesknecht, der seinen Rücken darbot denen, die ihn schlugen, am Abend bezeugt das Evangelium, wie der Herr Seinen Leib darbietet zur Todesweihe - so sehen wir Ihn im vollkommenen Gehorsam den Weg antreten in die Leidenswoche. Die Welt kann Ihn nicht schrecken, Er hört auf Den, der Ihn gerufen hat. Die Welt kann Ihn nicht verdammen: "Er ist nahe, der mich gerecht spricht." Und die Ihn dahingeben in die Pein und Qual des Kreuzes, bereiten sich selber das Gericht. - Der Abend zeigt uns die letzte Liebe, die dem Herrn widerfährt. Zwar fällt schon der Schatten des Verrats über diese Stunde und das Rätsel "Judas" blickt uns an; aber wir sehen den Dank und die Treue der Seele, die an Ihm bleibt und Anteil gewinnt an Seiner Herrlichkeit. - "Das Haus aber ward voll vom Geruch der Salbe" - so wie Christus sich dargeboten hat "Gott zu einem süßen Geruch", so ist die dienende Liebe, die sich für Christus verzehrt, der wahre Opferrauch, der das Haus der Kirche durchzieht.

Anm. 1: Seit einer Reihe von Jahren ist es einer wachsenden Zahl von Menschen ein Bedürfnis, die Tage der heiligen Woche, vor allem den Karfreitag und das Osterfest, in Stille und Sammlung, in dem Reichtum des gottesdienstlichen Lebens, der diesen Tagen zukommt, gemeinsam zu begehen. Eine vollständige Ordnung für die Gottesdienste dieser Tage ist in Vorbereitung, kann aber auch für dieses Jahr noch nicht im Druck erscheinen. Als ein Teilstück dieser Ordnung ist im vorigen Jahr die "Feier der Osternacht" erschienen (Der Deutsche Dom Nr. 11). Als Ersatz für die noch fehlende vollständige Ordnung soll hier eine Anleitung zum Begehen der heiligen Woche dargeboten werden; sie ist in ihren wesentlichen Teilen ein Vorabdruck der "Einführung", die der vollständigen Ordnung vorangestellt werden soll. Sie wendet in ihrem praktischen Teil ihre Aufmerksamkeit vor allem den Lesungen zu, weil diese schon jetzt in unserem Lesungsbuch vollständig mit ausführlichen Erläuterungen vorliegen. So möchte diese Einführung vor allem auch denjenigen, die nicht die Möglichkeit haben, an dem gottesdienstlichen Leben dieser Tage teilzunehmen, Hilfe darbieten, daß sie an Hand der Lesungen doch den Weg der heiligen Woche mitgehen und sich mit der Kirche in die Tiefe und Weite dieses Mysteriums versenken können.
[Anm.: Die heilige Woche - Als Entwurf herausgegeben im Auftrage des liturgischen Ausschusses der Evangelischen Michaelsbruderschaft von Wilhelm Stählin und Horst Schumann - erschien 1951 im Johannes Stauda-Verlag Kassel. Der hier wiedergegebene Text wurde nicht in die Einführung übernommen.]
Anm. 2: Vergl. Wilhelm Stählin, Vom göttlichen Geheimnis. Kassel 1936
|